Glutenfrei backen

Glutenfrei backen

Glutenfrei backen

Während eine glutenfreie Ernährung früher eher selten war, hat die Nachfrage nach Lebensmitteln ohne Gluten in den letzten Jahren stark zugenommen. Vor allem Zutaten, die ein glutenfreies Backen ermöglichen, werden verstärkt von Konsumenten und Konsumentinnen nachgefragt. Grund hierfür sind neben Erkrankungen wie Zöliakie oder Glutenintoleranz auch freiwillige Ernährungsumstellungen wie beispielsweise im Rahmen des Paleo-Lebensstils. Letzterer wird auch als „Steinzeiternährung“ bezeichnet. Vertreter dieser Ernährungsform konsumieren Produkte, von denen ausgegangen wird, dass sie bereits in der Steinzeit verfügbar waren wie beispielsweise Obst, Gemüse und Fleisch. Dahingegen wird unter anderem auf Milchprodukte und Getreide verzichtet.

Vielleicht zählst du dich auch zu einer dieser Gruppen oder du möchtest einfach nur mal gern etwas Neues ausprobieren. Doch vor allem Menschen, die unfreiwillig auf glutenhaltige Produkte verzichten müssen, stellt die neue Ernährung vor zunächst kompliziert erscheinende Herausforderungen. Denn fängt man erst einmal an, sich mit dem Thema zu beschäftigen, stellt man schnell fest: Gluten ist in mehr Produkten enthalten als man vielleicht zunächst gedacht hat. Daraus resultiert dann häufig die Annahme: Frische Brötchen oder Brot vom Bäcker, der leckere Lieblingskuchen und allerlei Alltagsprodukte müssen nun vom Speiseplan gestrichen werden. Unser Team kann alle Betroffenen beruhigen: Das muss nicht sein! Denn heutzutage gibt es viele glutenfreie Alternativen für Nudeln und Co. und auch glutenfreies Backen ist dank Mehlalternativen und mit ein bisschen Übung ganz einfach möglich.

 

Glutenfrei backen – darauf musst du achten

allerlei Alltagsprodukte müssen nun vom Speiseplan gestrichen werden. Unser Team kann alle Betroffenen beruhigen: Das muss nicht sein! Denn heutzutage gibt es viele glutenfreie Alternativen für Nudeln und Co. und auch glutenfreies Backen ist dank Mehlalternativen und mit ein bisschen Übung ganz einfach möglich.

Damit dir das Backen von glutenfreien Brötchen, Kuchen und allerlei weiteren Leckereien glückt, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf ein paar Besonderheiten zu werfen – sowohl für Hobby- als auch für Profibäcker. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du verstehst, welche Funktion das Gluten überhaupt beim Backen übernimmt. Seine geläufige Bezeichnung als „Klebereiweiß“ gibt bereits einen Hinweis: Gluten sorgt durch seine wasserbindende Fähigkeit wortwörtlich dafür, dass der fertige Teig zusammenklebt. Zudem bleibt das fertige Backwerk hierdurch auch nach dem Backen locker sowie luftig und behält seine Konsistenz. Doch auch ohne glutenhaltiges Mehl kannst du es schaffen, dass die duftenden Köstlichkeiten nicht nur lecker schmecken, sondern auch mindestens genauso gut aussehen – du musst nur wissen, wie! Mit den folgenden Tipps gelingt dir der Start in das glutenfreie Backen:

Der wohl wichtigste Punkt vorneweg: Enthält ein Rezept glutenhaltige Produkte wie Weizen- oder Roggenmehl, kann man dies in der Regel nicht nur einfach ersetzen und das Rezept ansonsten normal befolgen. Grund hierfür ist, dass die Mehlalternativen andere Eigenschaften aufweisen und somit auch etwas anders behandelt werden müssen. Eine Ausnahme stellt hier das Maniokmehl dar, denn es kommt glutenhaltigen Mehlen wie beispielsweise Weizenmehl sehr nahe und kann daher häufig 1:1 als Ersatz verwendet werden. Schau doch gern mal hier vorbei, wenn du genauere Informationen zu den unterschiedlichen Mehlalternativen erhalten möchtest. Gerade, wenn du dich als Anfänger bezeichnest, ist es aber dennoch empfehlenswert, auf Rezepte zurückzugreifen, die bereits für das glutenfreie Backen konzipiert wurden. Hierbei solltest du dich genaustens an die Mengen- sowie Zubereitungsangaben halten, da diese beim glutenfreien Backen essenziell sind, um leckere Ergebnisse zu erhalten.

Gut zu wissen ist ebenfalls, dass glutenfreier Teig auf mehr Flüssigkeit angewiesen ist, um eine gute Konsistenz zu erhalten und am Ende kein zu trockenes oder hartes Gebäck zu ergeben. Zudem ist der Teig häufig wesentlich klebriger als die glutenhaltige Alternative. Wundere dich also nicht, wenn der Teig nicht ganz so fest wird, wie du es gewohnt bist. Um dir die Verarbeitung zu erleichtern, ist es ratsam, dass du deine Hände etwas einfettest und die Backform mit Backpapier auslegst.

Falls in deinem Haushalt Personen leben, die von Zöliakie betroffen sind, solltest du außerdem darauf achten, dass das Endprodukt auch wirklich glutenfrei ist. Um dies zu gewährleisten, ist eine gründliche Reinigung der verwendeten Gegenstände sowie der Arbeitsplatte unerlässlich. Möchtest du beim Backen zudem Backpulver verwenden, solltest du auch hier sorgfältig darauf achten, dass dieses glutenfrei ist. So kannst du verhindern, dass am Ende doch aus Versehen Gluten im Essen landet.

 

Mit Ruut die Welt des glutenfreien Backens entdecken

Bei Ruut möchten wir dir die Welt des glutenfreien Backens näherbringen – egal, ob du freiwillig oder gezwungenermaßen auf eine Ernährung ohne Gluten umsteigst. Mit unseren glutenfreien Backmischungen lassen sich ganz bequem Brot und Brötchen herstellen, die dein Zuhause nicht nur in einen wunderbaren Duft hüllen, sondern dazu auch noch außergewöhnlich lecker schmecken. Perfekt für ein gemütliches Sonntagsfrühstück oder auch zu jeder anderen Tageszeit. Und falls du es etwas süßer magst, eignet sich unsere Waffel und Pfannkuchen-Backmischung für dich, die dein Lieblingscafé in deine eigenen vier Wände holt. Und wenn du dich noch nicht festlegen möchtest, empfehlen wir dir unser Maniokmehl, mit dem sich allerlei Köstlichkeiten zaubern lassen. In Kombination mit unseren gut durchdachten Rezepten wird glutenfreies Backen so ganz einfach!