Ernährung bei Hashimoto – Paleo & Maniokmehl als Lösung

Ernährung bei Hashimoto – Paleo & Maniokmehl als Lösung

Erfahre bei ruut.de, warum die richtige Ernährung bei Hashimoto so entscheidend ist und warum das Paleo-Prinzip sowie Maniokmehl bei dieser Erkrankung echte Vorteile bieten. Wir geben dir Tipps, Rezepte und eine praktische Übersicht.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Hashimoto und wie tritt es auf?
  2. Hashimoto-Thyreoiditis: Ernährung nach Paleo
  3. Welche Lebensmittel darf ich bei Hashimoto nicht essen?
  4. Welche Lebensmittel sollte ich bei Hashimoto essen?
  5. Der Hashimoto Ernährungsplan ohne Verzicht dank Maniokmehl
  6. Ernährung bei Hashimoto: Rezepte zum Nachmachen
  7. Die Hashimoto Ernährungs-Tabelle
  8. Häufig gestellte Fragen

Was ist Hashimoto und wie tritt es auf?

Hashimoto ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse, die durch das körpereigene Immunsystem hervorgerufen wird. Besonders betroffen von dieser Autoimmunkrankheit sind Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.

Die Beschwerden gehen oft mit dem Beginn der Wechseljahre einher, weshalb die Symptome oft fälschlicherweise damit gleichgesetzt werden. Erwiesen ist allerdings, dass die Neigung zu Hashimoto oft genetisch bedingt ist. Die Hashimoto-Thyreoiditis, wie die Krankheit vollständig heißt, bildet sich leider sehr selten spontan zurück und macht häufig eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen notwendig.

Zu Beginn kann es zu Symptomen einer Überfunktion kommen (Gewichtsverlust, Schwitzen). Im weiteren Verlauf folgt meist eine Schilddrüsenunterfunktion mit Symptomen wie Antriebsarmut, Gewichtszunahme und Müdigkeit. Eine gezielte Ernährung bei Hashimoto kann jedoch helfen, diese Auswirkungen effektiv in Schach zu halten.

Hashimoto-Thyreoiditis: Ernährung nach Paleo

Eine dauerhafte Umstellung der Essgewohnheiten auf die sogenannte Steinzeit-Diät ist ideal, um den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Paleo bei Hashimoto anzuwenden bedeutet, entzündungsfördernde Stoffe zu meiden und die Fitness zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, zunächst auf spezielle Nahrungsmittel konsequent zu verzichten.

Welche Lebensmittel darf ich bei Hashimoto nicht essen?

Gerade bei der Hashimoto Ernährung ist es wichtig, Entzündungsauslöser zu eliminieren. Dazu gehören:

  • Zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel
  • Getreide (z. B. alle Weißmehlprodukte aufgrund von Gluten)
  • Soja
  • Frittierte Speisen & fettiges Fleisch
  • Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Auberginen)
  • Hülsenfrüchte & Milchprodukte

Eine weizenfreie Ernährung führt oft zu mehr Lebensqualität, da viele Betroffene auf das Klebereiweiß Gluten mit Verdauungsproblemen reagieren. Auch Milchprodukte stehen oft im Verdacht, Allergien und Hautunreinheiten zu begünstigen, da bei Hashimoto häufig eine Laktoseintoleranz vorliegt.

Welche Lebensmittel sollte ich bei Hashimoto essen?

Wenn Getreide, Milch und Zucker wegfallen – was bleibt dann? Um eine nährstoffreiche Ernährung bei Hashimoto Thyreoiditis zu gewährleisten, solltest du zu folgenden Lebensmitteln greifen:

  • Zuckerarme Obstsorten (z. B. Beeren)
  • Fisch & Fleisch in Bio-Qualität
  • Wurzel- und Knollengemüse
  • Nüsse & Saatgut

Diese Lebensmittel bilden die Grundlage von Paleo bei Hashimoto. Da unser Organismus seit Jahrtausenden an diese unverarbeiteten Lebensmittel angepasst ist, sind Verdaulichkeit und Verwertung optimal.

Der Hashimoto Ernährungsplan ohne Verzicht dank Maniokmehl

Eine erfolgreiche Hashimoto Ernährung bedeutet nicht, auf Genuss zu verzichten. Als perfekte Alternative zu Getreidemehlen empfehlen wir Mehl aus der Maniokwurzel. Es ist von Natur aus glutenfrei, ballaststoffreich und liefert Energie. In unserem Shop findest du neben reinem Maniokmehl auch Backmischungen für Pizza, Waffeln oder Brot, die perfekt in deinen Hashimoto Ernährungsplan passen.

Maniok ist ähnlich stärkereich wie die Kartoffel, aber deutlich verträglicher im Rahmen der Paleo-Diät. Der Geschmack ist angenehm neutral bis leicht süßlich, was Maniokmehl zu einem Allrounder in der allergiefreundlichen Küche macht.

Ernährung bei Hashimoto: Rezepte zum Nachmachen

Mit Maniokmehl im Vorratsschrank musst du auf nichts verzichten. In unserer Rezeptwelt findest du zahlreiche Inspirationen für herzhafte Gerichte, süße Leckereien und glutenfreies Brot. Schau dich gerne um und entdecke, wie vielseitig eine Ernährung bei Hashimoto sein kann.

Die Hashimoto Ernährung: Tabelle

Diese Übersicht hilft dir dabei, im Alltag die richtigen Entscheidungen für deine Schilddrüsengesundheit zu treffen.

Nicht essen (Vermeiden)

Essen (Empfohlen)

Zuckerhaltige Getränke & Süßwaren

Zuckerarme Obstsorten & Beeren

Getreide (Weizen, Roggen, etc.)

Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken)

Sojaprodukte

Knollengemüse & Maniokmehl

Frittierte Speisen & Transfette

Fisch & Fleisch (Bio-Qualität)

Fettiges Fleisch

Magere tierische Erzeugnisse

Nachtschattengewächse (Tomate, Paprika)

Nüsse & Saatgut

Kartoffeln (Süßkartoffeln sind okay!)

Gesunde Fette (z. B. Olivenöl)

Hülsenfrüchte & Milchprodukte

Eier (in Maßen)


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu der Ernährung bei Hashimoto

Kann ich durch eine gezielte Ernährung bei Hashimoto abnehmen?

Viele Betroffene kämpfen aufgrund der Schilddrüsenunterfunktion mit einer Gewichtszunahme. Eine konsequente Ernährung bei Hashimoto kann den Stoffwechsel unterstützen, indem Entzündungsprozesse im Körper reduziert werden. Vor allem der Verzicht auf Gluten und Industriezucker hilft dabei, den Insulinspiegel stabil zu halten und die Fettverbrennung wieder anzukurbeln.

Worauf sollte ich bei der Ernährung bei Hashimoto Thyreoiditis besonders achten? 

Neben der Auswahl der richtigen Lebensmittel spielt die Nährstoffdichte eine große Rolle. Bei der Ernährung bei Hashimoto Thyreoiditis ist es wichtig, den Fokus auf Selen, Zink und Omega-3-Fettsäuren zu legen. Diese Stoffe unterstützen die Umwandlung von Schilddrüsenhormonen und helfen, die Entzündungswerte im Blut zu senken.

Warum wird Paleo bei Hashimoto oft empfohlen?

Der Ansatz von Paleo bei Hashimoto ist deshalb so effektiv, weil er potenziell reizende Lebensmittel wie Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte komplett ausschließt. Diese stehen oft im Verdacht, die Darmbarriere zu schwächen („Leaky Gut“), was Autoimmunreaktionen befeuern kann. Die Steinzeit-Ernährung konzentriert sich stattdessen auf entzündungshemmende, nährstoffdichte Lebensmittel.

Wie schnell bemerke ich eine Besserung durch die Hashimoto Ernährung?

Jeder Körper reagiert individuell. Viele berichten jedoch schon nach zwei bis vier Wochen von einer deutlichen Steigerung der Energie und weniger Blähungen, wenn sie ihre Hashimoto Ernährung konsequent umstellen. Da die Schilddrüse ein sensibles Organ ist, benötigt das Immunsystem oft etwas Zeit, um zur Ruhe zu kommen.

Welche Milch bei Hashimoto?

Wir empfehlen, auf Kuhmilch zu verzichten und stattdessen auf pflanzliche, paleo-konforme Alternativen (wie Kokosmilch oder Mandelmilch ohne Zusätze) umzusteigen.

Welches Brot bei Hashimoto?

Klassisches Getreidebrot ist aufgrund des Glutens oft problematisch. Wir empfehlen unsere glutenfreien Brotbackmischungen auf Maniokmehl-Basis oder selbstgebackenes Steinzeitbrot aus Nüssen und Saaten.

Welches Gemüse bei Hashimoto?

Besonders gut verträglich ist Wurzel- und Knollengemüse. Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika und Kartoffeln sollten bei einer strengen Ernährung bei Hashimoto Thyreoiditis eher gemieden werden.

Welches Salz bei Hashimoto?

Jod ist ein zweischneidiges Schwert bei Hashimoto. Während die Schilddrüse Jod braucht, kann eine Überdosierung Entzündungsschübe triggern. Besprich die Verwendung von Jodsalz am besten individuell mit deinem Arzt.

Du hast weitere Fragen zur Hashimoto Ernährung oder zu unseren Produkten? Schreib uns einfach an info@ruut.de. Wir beraten dich gerne auf deinem Weg zu mehr Wohlbefinden!

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